Unsere Sendung vom 14. Januar 2018

„Antisemitismuskritische Bildung. Ansätze, Streiträume, Allianzen“ ist der Titel ein Diskussionsforum, das am 19. März 2018 in Erfurt stattfinden wird. Durchgeführt werden soll es im Augustinerkloster und 17.00 Uhr soll es losgehen. Ausgerichtet wird es von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Die machen auch Projekte, eines davon heißt „Perspektivwechsel Plus“ und die Leute, die da dahinter stecken kümmern sich um dieses Diskussionsforum. Zwei davon hatte Radio F.R.E.I. im Studio, nämlich Marina Chernivsky und Jana Scheuring. Chernivsky ist Leiterin der Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment und betreut das Projekt Perspektivwechsel Plus; und Scheuring ist ebenfalls für das Projekt Perspektivwechsel Plus der tätig und ist in diesem Rahmen Bildungsreferentin. Da kann man sich jetzt wahrscheinlich noch nicht viel drunter vorstellen, weil die Begrifflichkeiten nicht sehr eindeutig sind, aber im Laufe des Gespräches wird sich das erhellen.

 

Jugendliche haben Rechte und Pflichten – doch die zu kennen ist gar nicht so einfach und juristische Sprache erleichtert den Zugang auch nicht gerade. Wie kann das geändert werden? Indem man ein bei Jugendlichen beliebtes Medium nutzt und versucht den Inhalt herunter zu brechen. Das war die Aufgabe der Seminarfacharbeit von Maria, Annika und Shannon – Schülerinnen der KGS in Erfurt. Zu ihrem Instagram-Account standen sie zusammen mit Janette vom Jugendrechtshaus, die das Projekt betreut haben, Rede und Antwort im Interview mit Andi.

(Audiodatei folgt)

Vernissage Tapeart-Workshop am Radiocontainer

Am Mittwoch, den 20.12.2017 lädt Radio F.R.E.I. um 15 Uhr alle Interessierten ein letztes Mal in diesem Jahr an den Radiocontainer am Melchendorfer Markt ein. Dieser ist zwar seit Oktober im Winterschlaf, wird aber für die Vernissage des Tapeart-Workshops nochmal aufgeweckt.

Denn in den letzten Wochen wurde in der Gemeinschaftsunterkunft am Färberwaidweg jeden Mittwoch unter Anleitung des Künstlers Michael Großmann (Atelier Zork) fleißig geklebt und produziert. Die Teilnehmer machten sich das eigentlich recht gewöhnliche Klebeband (Tape) als künstlerisches Mittel zu Nutze. Entstanden sind ganz ungewöhnliche künstlerische Werke, die zur Vernissage besichtigt werden können. Anschließend werden die Tape-Kunstwerke weiterhin den Container verschönern und an der Außenfläche ausgestellt.

Für etwas kulturelle Wärme in der winterlichen Kulisse sorgen das Erfurter HipHop-Duo Denum & Don Dose und ein leckerer Punsch.

Bitte pünktlich sein 🙂

Unsere Sendung vom 10. Dezember 2017

Sieben europäische freie Radios haben ein Projekt gegen Hate Speech und Diskriminierung gestartet. „Respect Words“ ist der Name. In Deutschland beteiligt sich Radio Radio Dreyeckland aus Freiburg an dem Projekt und produziert eine 20-teilige Sendereihe, die von 12 freien Radios ausgestrahlt wird. Seit dem 6. Dezember 2017 läuft die Reihe auch bei Radio F.R.E.I. mittwochs 16:30 Uhr im Programm. Wir haben uns im Vorfeld mal mit Pia und Jan, den beiden ProjektleiterInnen in Freiburg über die Reihe unterhalten.

 

Selbstreferenzialität hurra! Weil wir es alle selbst nicht oft genug hören können, haben wir uns untereinander nochmal darüber unterhalten, was das Medienlabor will, kann, soll und 2017 so gemacht hat. Ein Gespräch zwischen Andi, Karina und John.

Musikvideo „Wie klingt die Freiheit?“

Wie bereits in unserer Sendung im Oktober berichtet, konnten in der Musikfabrik im Erfurter Südosten Jugendliche herausfinden, wie Freiheit klingt. Das Medienlabor von Radio F.R.E.I. war Medienpartner dieses Projektes. Nun ist ein Musikvideo vom fertigen Song erschienen. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Unsere Sendung vom 12. November 2017

„Gegen Hass und Rassismus im Bundestag“ war der Titel einer Großdemonstration Ende Oktober in Berlin. Mit von der Partie war auch Jenny Renner vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (kurz LSVD). Sie hat bei den Vorbereitungen geholfen und die Rede für den LSVD gehalten. Die Notwendigkeit einer solchen Demonstration ist vermutlich nicht schwer zu erkennen, wenn nun eine ganz Reihe an Abgeordneten vom mindestens rechtspopulistischen Flügel im Bundestag sitzt und andere Parteien damit liebäugeln, sich politisch in diese Richtung zu orientieren, um in der Wähler- und Wählerinnengunst wieder aufzusteigen. Bisher ist vieles eher Befürchtung und Hypothese, doch immerhin zog es 12.000 Menschen auf die Straße um zu zeigen, dass sie es nicht hinnehmen werden, sollte sich es sich bewahrheiten, dass Rassismus und Hass im Bundestag zum politischen Alltagsgeschäft werden. Jenny Renner vom LSVD war unter ihnen und berichtet nun bei Radio F.R.E.I. von den Ereignissen.

(Audiodatei folgt)

Uns erreichen hier bei Radio F.R.E.I. täglich viele E-Mails. Beispielsweise schrieb uns Ende Oktober 2017 ein gewisser Gunnar Feistbecker. Gunnar Feistbecker ist keine Person, die sonst groß in der Öffentlichkeit steht, die Vermutungen unsererseits gehen in Richtung Pseudonym oder sogar Social Bot. Das kann man ignorieren und löschen und dann wieder zur Tagesordnung übergehen – man kann aber auch mal darauf antworten. Mit Liebe.