Unsere Sendung vom 12. November 2017

„Gegen Hass und Rassismus im Bundestag“ war der Titel einer Großdemonstration Ende Oktober in Berlin. Mit von der Partie war auch Jenny Renner vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (kurz LSVD). Sie hat bei den Vorbereitungen geholfen und die Rede für den LSVD gehalten. Die Notwendigkeit einer solchen Demonstration ist vermutlich nicht schwer zu erkennen, wenn nun eine ganz Reihe an Abgeordneten vom mindestens rechtspopulistischen Flügel im Bundestag sitzt und andere Parteien damit liebäugeln, sich politisch in diese Richtung zu orientieren, um in der Wähler- und Wählerinnengunst wieder aufzusteigen. Bisher ist vieles eher Befürchtung und Hypothese, doch immerhin zog es 12.000 Menschen auf die Straße um zu zeigen, dass sie es nicht hinnehmen werden, sollte sich es sich bewahrheiten, dass Rassismus und Hass im Bundestag zum politischen Alltagsgeschäft werden. Jenny Renner vom LSVD war unter ihnen und berichtet nun bei Radio F.R.E.I. von den Ereignissen.

(Audiodatei folgt)

Uns erreichen hier bei Radio F.R.E.I. täglich viele E-Mails. Beispielsweise schrieb uns Ende Oktober 2017 ein gewisser Gunnar Feistbecker. Gunnar Feistbecker ist keine Person, die sonst groß in der Öffentlichkeit steht, die Vermutungen unsererseits gehen in Richtung Pseudonym oder sogar Social Bot. Das kann man ignorieren und löschen und dann wieder zur Tagesordnung übergehen – man kann aber auch mal darauf antworten. Mit Liebe.